Status der TransnetBW zum Leitungsneubau

TransnetBW Homepage 2.März 2015

Der Leitungsneubau zwischen Bünzwangen und Goldshöfe ist unter den aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen verzichtbar.

Im Rahmen der jährlich durchgeführten deutschlandweiten Netzentwicklungsplanung war das Umspannwerk Goldshöfe bisher als Endpunkt der HGÜ-Verbindung Kreis Segeberg – Goldshöfe vorgesehen. Aufgabe der 380-kV-Drehstromleitung Bünzwangen – Goldshöfe sollte es sein, vom Umspannwerk Goldshöfe aus den Windstrom, der aus Norddeutschland dorthin transportiert werden sollte, weiter zu verteilen. Im November vergangenen Jahres wurde der zweite Entwurf des Netzentwicklungsplans 2014 veröffentlicht. Dieser sieht eine Verlagerung dieses Endpunkts von Goldshöfe in den Raum Wendlingen vor. Auch wenn die Verbindung bislang von der Bundesnetzagentur nicht bestätigt wurde, entfällt damit aus Sicht von TransnetBW die energiewirtschaftliche Notwendigkeit für die 380-kV-Leitung Bünzwangen – Goldshöfe.

Das Leitungsbauprojekt ist noch im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) enthalten. Nachdem die energiewirtschaftliche Notwendigkeit nicht mehr besteht, spricht aus Sicht der TransnetBW nichts dagegen, das Projekt aus dem EnLAG zu streichen. Dies liegt jedoch nicht in der Verantwortung der TransnetBW. Die politische Initiative zur Streichung des Leitungsbauprojekts aus dem EnLAG muss von der Politik und den zuständigen Behörden ergriffen werden.

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